REWE Group

Ein Unternehmen ist immer nur so gesund und leistungsfähig wie seine Mitarbeiter. Daher hat die REWE Group das Gesundheits- und Sozialwesen auf neue Beine gestellt und ein Gesundheitsmanagementsystem etabliert. Hierin werden Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung sowie Führung und Organisation in einen gemeinsamen Rahmen für das Gesamtunternehmen gefasst. Mit dem Gesundheitsmanagement werden betriebliche Rahmenbedingungen entwickelt, die nicht nur die Möglichkeit eröffnen, den Arbeitsplatz gesundheitsfördernd zu gestalten, sondern darüber hinaus auch für die Mitarbeiter Rahmenbedingungen zu schaffen, die einer gesunden Lebensweise förderlich sind. Damit will die REWE-Group das bereits Erreichte (so wurden z.B. in den letzten Jahren die Arbeitsunfälle um 61% gesenkt) nicht nur absichern sondern qualitativ erweitern.

Dies ist nicht nur im Sinne der Arbeitnehmer, sondern auch der Arbeitgeber. Neueste Studien belegen, dass es einen klaren Zusammenhang gibt zwischen der Zufriedenheit am Arbeitsplatz und der Gesundheitsförderung. Gesunde Unternehmen erlauben ein hohe Maß an Identifikation und fördern dadurch Eigenmotivation, Qualität und Produktivität.

Zum Gesundheitsmanagement gehört einerseits die Vermeidung von Belastungen in Form von Arbeitsschutzmaßnahmen, Stressmanagement oder Suchtprävention und andererseits die Aktivierung von Ressourcen, was vor allem die Bereiche Unternehmenskultur, Arbeitsklima und Ernährung betrifft.

Um all dies umsetzen zu können werden Führung und Organisation, Betriebliche Gesundheitsförderung, wie Prävention, Früherkennung, Rehabilitation, sowie Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit im Gesundheitsmanagementsystem zusammengebracht.

Gleichzeitig soll die Selbstverantwortung und Selbstbeteiligung von Führungskräften und Mitarbeitern hierin verankert sein.

Ein regelmäßiger Bericht zur Gesundheitssituation im Unternehmen wird dokumentieren, welche Maßnahmen besonders erfolgreich waren und wo Verbesserungsbedarf besteht.

Bei den Führungskräften werden erste Maßnahmen angesetzt. Hier gilt es in Seminaren Kenntnisse aufzufrischen, die Eigenverantwortlichkeit zu fördern, an das Selbstverständnis und die Vorbildfunktion zu appellieren. Schon in den Nachwuchsförderungsprogrammen soll zukünftig Gesundheitsmanagement
vermittelt werden, da es zu den Aufgaben einer Führungskraft gehören wird, über Gesundheitsmanagement informiert zu sein und im Markt entsprechende Maßnahmen durchzuführen.

Zur betrieblichen Gesundheitsförderung gehören neben Prävention, Gesundheitsbildung und Rehabilitation auch die Sensibilisierung von Mitarbeitern und Führungskräften sowie Informationskampagnen.

Ziel ist es unter anderem auch mit Hilfe anderer Fachabteilungen, Betriebsräte und Betriebsärzte die Eigenverantwortlichkeit zu fördern und die eingesetzten Instrumente auf ihre Effizienz hin zu überprüfen.

In Zukunft wird die betriebliche Gesundheitsförderung Teil der Unternehmenskultur werden.

Im Bereich Arbeitsschutz wird es auf zentraler, regionaler und lokaler Ebene Arbeitsschutzpersonen geben. Die Unfallberichterstattung erfolgt über SAP und ist deutlich detaillierter als in der Vergangenheit. Zudem gibt es ein Revisionskonzept für die Begehungen der Märkte. Diese sollen bsp. zukünftig mit den vorhandenen Marktbegehungslisten abgeglichen und EDV-technisch erfasst werden.

Für die Umsetzung des Gesundheitsmanagements in der REWE Group wurden Steuerkreise auf nationaler und regionaler Ebene sowie ein nationales Arbeitsteam gebildet.


Ansprechpartner:

Horst Zöller
REWE Group
Bereichsleiter Sozialwesen
REWE-Zentral AG
Domstr. 20 - 50668 Köln
Telefon: +49 (0)221 149 -1920
Telefax: +49 (0)221 149 - 9192
Mobil: +49 (0)172 2406340
E-Mail: horst.zoeller@rewe-group.com
www.rewe-group.com

Mitgliederinfo - REWE Group.pdf (21 KB)

Betriebliches Gesundheitsmanagement der REWE Group (400 KB)