Henkel AG & Co. KGaA.

Seit mehr als 130 Jahren ist Henkel führend mit Marken und Technologien, die das Leben der Menschen leichter, besser und schöner machen.

Das Unternehmen ist in drei Geschäftsfeldern Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflege sowie Adhesives Technologies (Klebstoff Technologien) aktiv und zählt zu den Fortune Global 500 Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte Henkel einen Umsatz von 14,131 Mrd. Euro und ein betriebliches Ergebnis von 1.298 Mio. Euro. Weltweit engagieren sich unsere 53.000 Mitarbeiter dafür, unser Leitmotiv „A Brand like a Friend“ umzusetzen und sicherzustellen, dass Menschen in über 125 Ländern der Welt den innovativen Marken und Technologien von Henkel vertrauen können.  

Die Förderung der Gesundheit aller Mitarbeiter hat bei Henkel langjährige Tradition. Das Gesundheitsmanagement leitet sich ab aus zwei der zehn Unternehmensgrundsätze:

„Wir sind erfolgreich durch unsere Mitarbeiter“ und

„Wir wirtschaften nachhaltig und sozial verantwortlich“.

 2002 bekannte sich die Geschäftsführung zur Luxemburger Deklaration.

Organisation und Ziele der Aktivitäten

Ende 2005 wurde das Gesundheitsmanagement Henkel reorganisiert. Anlass sind die zukünftigen besonderen Herausforderungen an ein Gesundheitsmanagement:

  • demographischer Wandel,
  • längere Lebensarbeitszeiten,
  • tiefgreifende Veränderungen im Gesundheitswesen,
  • Zunahme von Komplexität und Dynamik im Unternehmen mit höheren Anforderungen an die Mitarbeiter sowie
  • die Notwendigkeit zur Reduktion gesundheitlicher Risikofaktoren.

Die Schwerpunkte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind ganzheitlich zusammengefasst:

Prävention

  • Arbeitsmedizinische Betreuung
  • Sicherheitstechnische Betreuung
  • Psychosoziale Unterstützun
  • Gesundheitsinformationen im Intranet
  • Check up  Angebote
  • Gesundheitsaktionen
  • Zukunftsworkshops
  • Suchtprävention
  • Impfprävention, Reisemedizinische Betreuung
  • Gesunde Ernährung in der Betriebsgastronomie
  • Thematisierung Gesundheit, Sport, Ernährung und Stress im Fortbildungsprogramm
  • SFD’75 und Kooperation mit externen Fitnesscentern

Life Balance

  • Intranetinformationen und Selbstbewertungsinstrumente
  • Onlinebroschüre „Boxenstop“
  • Literaturempfehlungen /Werkbibliothek
  • Fortbildungsangeboten
  • Psychosoziale Unterstützung
  • Coachingmaßnahmen
  • Externe Supervision
  • Familie und Beruf
    (Teilzeit, Kinderbetreuung, elder care, sabbatical)

Rehabilitation / Therapie

  • Notfallmedizin
  • Case Management
  • Ambulanz
  • Physiotherapie / Physio-Fit
  • Disability Management

 Führungsgrundsätze

  • Vertrauen
  • Zielsetzung, Zielerreichung und –bewertung
  • Delegation
  • Überzeugung und Motivation
  • Leadership und Vorbild

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement wird von einem interdisziplinären Team gesteuert, das sich folgendermaßen zusammensetzt:

Das Steering Committee Gesundheit mit hochrangigen Entscheidungsträgern steuert die Aktivitäten des Gesundheitsmanagements. Ihm wird von den Arbeitsgruppen „Gesundheit“,
„Demographie“ und „Disability Management“ zugearbeitet.
Wesentliches Element ist die Zusammenarbeit der interdisziplinär besetzten Teams aus Arbeitgebervertretern, Personalmanagement, Betriebsrat, Corporate Communications, Sozialen Diensten, Werksärztlichem Dienst, Arbeitssicherheit, Fortbildung und Krankenkasse (BKK).

Auf internationaler Ebene wurden 2005 weltweit gültige Mindeststandards zum Thema „Health Care“ verabschiedet. Diese werden im Rahmen regelmäßiger Auditierungen überprüft.

Im Mai 2007 schlossen Arbeitgeber und Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement ab. Deren Ziel ist die Sicherung und permanente Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Mitarbeiter, die menschengerechte Gestaltung der Arbeit sowie die Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren. Darüber hinaus wird die Förderung Leistungsfähigkeit, des Wohlbefindens und der Persönlichkeit der Mitarbeiter durch die Berücksichtigung gesicherter arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse angestrebt. Als Zielaspekte werden definiert:

  • Sensibilisierung der Mitarbeiter und Führungskräfte für die Bedeutung des Themas Gesundheit,
  • breites Angebot präventiver Maßnahmen,
  • Durchführung arbeitsplatzbezogener Optimierungen und die Unterstützung der Mitarbeiter bei der Wiederherstellung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Die Erfahrungen und Maßnahmen können von den Tochterunternehmen im In- und Ausland im Hinblick auf die lokalen Bedürfnisse abgefragt und zur Verfügung gestellt werden.

Evaluation und Ergebnisse

Ein regelmäßiges Controlling definierter Daten und Kennziffern erfolgt durch die Organisationseinheiten und Fachabteilungen (Personalmanagement, Werksärztlicher Dienst, Soziale Dienste, Arbeitssicherheit, Fortbildung).

Ergänzend fließen die Ergebnisse von Mitarbeiter- und Zufriedenheitsbefragungen ein.

In einem Gesundheitsbericht werden alle relevanten Informationen zusammengefasst.
Dieser ist auch die die Ausgangsbasis zur Steuerung und Planung der Aktivitäten.

Als weiterer wichtiger Informationsbaustein ist ein sog. „Demographie-Radar“ entwickelt worden. Hiermit kann eine EDV-gestützte Strukturanalyse erstellt werden, die als Basisinstrument an allen Standorten eingesetzt werden kann (Altersentwicklung, Qualifikation, Bedarfe).

Die konsequente Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements in den letzten Jahren hat zu niedrigen Krankenständen und im Branchenvergleich sehr niedrigen Unfallzahlen geführt. Bei den Berufskrankheiten sind im Prinzip nur noch mit Latenz auftretende Krankheiten, z.B. durch Asbest verursacht, ganz vereinzelt zu registrieren.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Gestaltung der Arbeitsplätze ist auf einem hohen Niveau. Das breite Seminar- und Fortbildungsangebot unterstützt Vorgesetzte und Mitarbeiter wirksam bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Im Rahmen der Konzernaufgaben handeln wir nach den Leitsätzen der Initiative Responsible Care®. Dieser Zusammenschluss steht für die Aktivitäten der Chemischen Industrie um eine kontinuierliche Optimierung der Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Gesundheit (Environment, Safety and Health).

In dieser Funktion unterstützt das Gesundheitsmanagement Unternehmen und Mitarbeiter bei der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung sind wesentliche Beiträge zu

  • Sustainability
  • Unternehmenskultur
  • Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen
  • Unterstützung und Verbesserung der Performance
    der Mitarbeiter

Henkel AG & Co. KGaA

(ca. 53.000 Beschäftigte, davon 9.000 in Deutschland)

Henkelstr. 67

40589 Düsseldorf

http://www.henkel.com