Aufbau und Arbeitsweise

Das Netzwerk

Die Struktur des Netzwerks besteht aus den Mitgliedern, der Mitgliederversammlung, dem Vorstand und der Geschäftsstelle.


Vorstand
Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt und vertritt den Verein im Außen- und Innenverhältnis. Der Vorstandsvorsitzende des Netzwerks ist Dr. Uwe Brandenburg, Volkswagen AG. Stellvertretende Vorsitzende ist Frau Natalie Lotzmann, SAP AG.

Geschäftsstelle

Der BKK Bundesverband führt die Geschäfte des Netzwerks.

Geschäftsführer ist Dr. Alfons Schröer, stellvertretender Geschäftsführer und Ansprechpartner ist Christoph Schwippert.

Die Geschäftsstelle übernimmt die folgenden Aufgaben:

  • Gesamtkoordination
  • Akquisition neuer Mitglieder
  • Organisation von Mitgliederversammlungen
  • Erarbeitung von Thesenpapieren und Stellungnahmen
  • Herausgabe von Publikationen
  • Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen
  • Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit


Mitgliederversammlung

Netzwerktreffen im Bildungszentrum der Volkswagen AG, Haus Rhode" 11/2001

Zwei mal im Jahr findet eine gemeinsame Veranstaltung bei jeweils einer Mitgliedsorganisation statt. Die Tagungen haben einen thematischen Schwerpunkt, der in Form von Expertenbeiträgen und Statements seitens der Mitglieder behandelt wird. Das Netzwerk hat sich bisher mit den folgenden Themen befaßt:

  • Führung und Gesundheit
  • Unternehmenskultur
  • Gesundheitszirkel
  • Psychische Belastungen
  • Fehlzeiten
  • Ältere Beschäftigte

Darüber hinaus präsentieren die jeweils einladenden Organisationen ihre Aktivitäten im Bereich des Gesundheitsmanagements. Angrenzende Themenfelder wie "Ethische Unternehmensführung", "Corporate Citizenship" und "Umweltmanagement" werden einbezogen. Betriebsbesichtigungen vermitteln Einblicke in Arbeitsbedingungen und veranschaulichen Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements vor Ort.


Arbeitsgruppen

Außerhalb der zwei mal jährlich stattfindenden Treffen kommen die Mitgliedsvertreter im Rahmen von Arbeitsgruppen zusammen. Diese bieten Gelegenheit, die Schwerpunktthemen in größerer Tiefe zu diskutieren und durch den interdisziplinären Erfahrungsaustausch neue Perspektiven zu entwickeln.

Ausgangspunkt einer Arbeitsgruppe zum Thema "Unternehmenskultur" war das durch die Bertelsmann Stiftung im Rahmen eines Forschungsprojekts entwickelte Erhebungsinstument zur Ermittlung der Unternehmenskultur von Unternehmen, das zur Zeit bei der Bertelsmann AG weltweit Anwendung findet.


Beteiligung an Projekten

Das Netzwerk erleichtert seinen Mitgliedern den Zugang zu Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung. So beteiligten sich vier Mitgliedsunternehmen an einem WHO-Partnerschaftsprojekt "Smokefree Workplaces", die Firma Siemens Power Generation, die Volkswagen AG, die Stadt Dortmund sowie das Krankenhaus Links der Weser. Die Aktivitäten in Deutschland liefen parallel zu Projekten in drei weiteren europäischen Ländern. Ziel der Netzwerkmitglieder war und ist es, den Nichtraucherschutz in ihrem Organisationen weiterzuentwickeln und den Anteil der rauchenden Mitarbeiter zu senken. Die Erfahrungen aus dem länderübergreifenden Projekt und übertragbare Empfehlungen wurden Form einer Dokumentation veröffentlicht.


Finanzierung des Netzwerks

Die Mittel zur Finanzierung des Netzwerks werden durch freiwillige Zuwendungen aufgebracht. Jedes Mitglied trägt seine Kosten (Personal- und Reisekosten) selbst. Die gastgebenden Unternehmen oder Verwaltungen stellen die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgen für die Bewirtung im Rahmen des Netzwerktreffens. Der BKK Bundesverband trägt die Kosten der Geschäftsführung und Verwaltung. Bei größeren Projekten, die gemeinsam finanziert werden sollen, ist die Zustimmung jedes Mitglieds notwendig.

Beitritt